In dieser Ausgabe summt, brummt, dröhnt, saust und zischt es in verschiedensten Tönen.

Zusammen mit Johannes Ippisch wagen wir uns unter die Oberfläche der Großstadt und wandeln hellhörig durch die Eingeweide eines Bürokomplexes. Dabei entdecken wir eine mechanisierte Lebenswelt, in der Wasser, Feuer und Luft durch Technik gebändigt werden, und die Erde längst dem Stahlbeton gewichen ist. Wir erfahren, was die Behaglichkeitsnorm ist, warum man Luft vor dem Befeuchten trocknet und und wie laut 35.000 Kühlschränke sind.

Ein Beitrag aus dem Frühjahr 2021

Von 17. Oktober bis 5. Dezember halte ich wieder einen MBSR-Kurs in Wien zusammen mit Cornelia Sageder. Details zum Kurs gibt es hier, zur Anmeldung zur Informationsveranstaltung am 26. September geht es hier.

Anfang Juni durfte ich ich Rahmen des START-Stipendienprogramms auf der zu Politischer Bildung in Linz zwei Workshops zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust halten. Mit den engagierten Gymnasiatinnen und Gymnasiasten beschäftigten wir uns zwei mit den Fragen, wie es zu Nationalsozialismus und Holocaust kommen konnte, was das mit uns zu tun hat und was wir aus der Geschichte für unser Leben lernen können. Einen Erfahrungsbericht dazu gibt es hier.

In dieser Sendung hören wir, wie Menschen Gesichter bekommen.

Bei einem Besuch der Hauptbücherei Wien tauchen wir ein in die Welt der Erzählcafés. Eine bunte Runde erzählt sich dort unter der Moderation von Gert Dressel Geschichten aus dem eigenen Leben. Dabei erfahren wir einiges über das Inspirierende und Verbindende beim Zuhören, den Drang zu erzählen und die Faszination für Geschichten.

Die Zeiten ändern sich und so auch das Soundscape, die akustische Landschaft, die uns umgibt. Manches verschwindet, manches kommt hinzu, manches fehlt einem, an manches muss man sich gewöhnen. Zu letzter Kategorie gehört ein neuer Sound des Sommers, der sicher schon manche von der Krimilektüre oder dem Schläfchen am Wasser hochfahren hat lassen: das explosive Pfeifen, wenn ein SUP-Board sein Leben aushaucht.

Auf einer Radreise entlang der slowenisch-italienischen Grenze landen wir in Gorizia auf wundersame Weise in einem Campingbus am Ufer des Isonzo, wo wir die Nacht verbringen und dem Rhythums zu lauschen, den die Regentropfen auf das Busdach klopfen.

Die ersten Workshops zum Thema Meinungsbildung sind durch die Schulen gegangen … und obwohl ich kein Lehrer bin, muss ich dann trotzdem auf die Lehrer-Toilette.

Fazit:
>> nur weil etwas nicht stimmt, ist es noch lange keine Meinung :0
>> wenn der Vater eines Schülers meint, das letzte, was Pubertierende brauchen, sei Input zum Thema Meinungsfreiheit und Meinungsbildung, dann weißt du, dass du am richtigen Ort bist 😉
https://www.impakt.at/

In dieser Sendung hören wir neue Harmonien in alten Dissonanzen.

Die Gehörschnecke begab sich zum nun schon sechsten Male am 25.April 2022 in den Darkroom – die Konzertreihe im Dunkeln des Kulturvereins shizzle.
Im finsteren Kulturcafé Max hören wir improvisierte Musik, die knistert, knarzt, dröhnt und wummert in diabolischen Akkorden, für die man in grauen Vorzeiten wohl noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden wäre. Dazu erzählen Christian Lillinger und das Trio kit-cut (Thomas Liesinger, Bernhard Hadriga und Lan Sticker) von differenziertem Hören, Antizipation und Körpersprache in der Improvisation – und natürlich dem Dunkel, in dem die Musiker und das Publikum im Darkroom tappen.

Links:

Christian Lillinger

knh-Darkroom

Am 20.Juni findet von 16:00-17:30 die dritte Ausgabe des digilogs in der Hauptbücherei Wien statt. Zusammen mit Alex Bayer von den Büchereien erkunden wir das Echokammern, soziale Blasen und Meinungsbildung im Internet. Für alle Altersgruppen bei freiem Eintritt! Anmeldung unter: alexander.bayer@wien.gv.at

Im Schuppen des Schrebergartens höre ich ein aufgeregtes Summen. Es kommt aus dem Spalt zwischen Dach und Außenwand und mein erster Verdacht ist natürlich: Wespennest! Spannender Weise ist es nur bei Sonnenschein wirklich gut zu hören – wegen der Arbeitstemperatur der geflügleten Insekten.

Bei einer akustischen Erforschung des Gebrummes entdecke ich, dass es sich um Hummeln handelt – also allgemeine Entspannung bis in die Fußsohlen hinunter. Das Foto vom Hummelnest, auf dem sogar der Schatten einer Bewohnerin zu sehen ist, hat aber eine schlechtere Qualität als die meisten Ufo-Sichtungen…

10/111