Im Schuppen des Schrebergartens höre ich ein aufgeregtes Summen. Es kommt aus dem Spalt zwischen Dach und Außenwand und mein erster Verdacht ist natürlich: Wespennest! Spannender Weise ist es nur bei Sonnenschein wirklich gut zu hören – wegen der Arbeitstemperatur der geflügleten Insekten.

Bei einer akustischen Erforschung des Gebrummes entdecke ich, dass es sich um Hummeln handelt – also allgemeine Entspannung bis in die Fußsohlen hinunter. Das Foto vom Hummelnest, auf dem sogar der Schatten einer Bewohnerin zu sehen ist, hat aber eine schlechtere Qualität als die meisten Ufo-Sichtungen…

In dieser Folge der Sendung zum Zuhören lauschen wir unsichtbaren Klängen.

Die Leidenschaft der Gehörschnecke ist ja die Musik. Oder eigentlich: das Musikalische – die Musik, die im Moment entestht, wenn sich die Geräusche und Klänge vermischen oder geschickt vermischt werden. Und deswegen gehen wir wieder einmal in den Darkroom des Café Max in Wien Hernals, wo am 13.12.2021 Alexander Yannilos, Susanna Gartmayer und Lukas Aichinger experimentieren, improvisieren und unsichtbare Klanggemälde malen.

Der digilog an den Büchereien Wien geht weiter! In kreativen methodischen Übungen erforschen wir die Wirkungsweisen der digitalen Welt und laden zum Dialog darüber ein. Diesmal sogar mit prominenter Folgeveranstaltung …

In der Mitte der Donau zwischen Bad Deutsch-Altenburg und Stopfenreuth treibt eine Boje im Wasser, die Fahrrinnen für die Schiffe markierend. Egentlich strömt hier der Fluß lautlos in Richtung Meer. Nur dort, wo er auf die Boje trifft, wirft das Wasser mit lautem Getöse schaumige Wellen –  wie der ständige Fluss und Wandel des Lebens, der laut und reißend wird, wenn wir uns ihm entgegen stellen. Ein wahrlich poetisches Rauschen!

Zusammen mit zwei Kolleginnen habe ich über das letzte Jahr die Initiative für Meinungsbildung und politische Aktivierung ins Leben gerufen. Und seit Anfang April sind nun drei unserer Workshops im Rahmen des Programmes Extremismusprävention des OeAD für Schulen in ganz Österreich gratis buchbar! Hier geht es zur Homepage und zum Programm von IMpakt.

In dieser Ausgabe der Sendung zum Zuhören lauschen wir dem Wechsel der Jahreszeiten.

Seit 2019 sammelt die Gehörschnecke im Sound-Kalender monatlich Geräusche, die ihr über die Spur rattern, knurren, klingeln, zischen, gluckern, säuseln oder sich sonst irgendwie akustisch ausdrücken. In dieser Sendung blättern wir im Geräusch-Tagebuch des Jahres 2021 und lauschen dabei nicht nur der Vielfalt der klingenden Sphäre, sondern auch ihrem Wandel über das Sonnen-Jahr.

In meinem Innenhof steht ein ausgewachsener Lebensbaum, bei uns besser bekannt unter dem Gattungsnamen thuja. Seit meinem Einzug habe ich ein zweigespatlenes Verhältnis zu ihm, da seine Nadeln nicht nur im Wind kein Geräusch machen, sondern er obendrein auch immergrün ist und mir mittlerweile in den Wintermonaten schon ab 11Uhr in der Sonne steht.
In Zeiten des vermehrten Homeoffice ist mir aber aufgefallen, dass jedes Jahr im März eine Bande Grünfinken den Baum aufsucht, um von seinen unscheinbaren Nüssen zu naschen und dabei grünfinkisch zu zwitschern. Das macht ihn mir immer sympathischer …

Vor dem Sommer halte ich noch einen MBSR-Kurs. Am 5. April von 18-19Uhr findet dazu der nächste Info-Abend (online) statt. Zur Anmeldnung geht es hier.

In der Zeitschrift der Österreichischen Volkshochschulen wurde vor Kurzem ein Artikel von mir zum Thema Leiblichkeit in Lernprozessen veröffentlicht. Neben der Frage, welche Rolle der Körper beim Lernen spielt, erkunde ich unter anderem, wie sich das Lernen in Online-Lernformaten anders gestaltet als in Präsenzveranstaltungen. Zu lesen hier.

Im Keller des großmütterlichen Hauses, in dem wir in einem pubertären Rückfall mit dem Luftdruckgewehr auf Bilder von Gartenzwergen und ehemaligen amerikanischen Präsidenten schießen, ist eine Metallklappe in die Wand eingelassen. Durch diese zieht die Zentralheizung immer dann, wenn sie sich einschaltet, mit dröhnenden Atem frische Kellerluft.

10/102