Die ersten Workshops zum Thema Meinungsbildung sind durch die Schulen gegangen … und obwohl ich kein Lehrer bin, muss ich dann trotzdem auf die Lehrer-Toilette.

Fazit:
>> nur weil etwas nicht stimmt, ist es noch lange keine Meinung :0
>> wenn der Vater eines Schülers meint, das letzte, was Pubertierende brauchen, sei Input zum Thema Meinungsfreiheit und Meinungsbildung, dann weißt du, dass du am richtigen Ort bist 😉
https://www.impakt.at/

In dieser Sendung hören wir neue Harmonien in alten Dissonanzen.

Die Gehörschnecke begab sich zum nun schon sechsten Male am 25.April 2022 in den Darkroom – die Konzertreihe im Dunkeln des Kulturvereins shizzle.
Im finsteren Kulturcafé Max hören wir improvisierte Musik, die knistert, knarzt, dröhnt und wummert in diabolischen Akkorden, für die man in grauen Vorzeiten wohl noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden wäre. Dazu erzählen Christian Lillinger und das Trio kit-cut (Thomas Liesinger, Bernhard Hadriga und Lan Sticker) von differenziertem Hören, Antizipation und Körpersprache in der Improvisation – und natürlich dem Dunkel, in dem die Musiker und das Publikum im Darkroom tappen.

Links:

Christian Lillinger

knh-Darkroom

Am 20.Juni findet von 16:00-17:30 die dritte Ausgabe des digilogs in der Hauptbücherei Wien statt. Zusammen mit Alex Bayer von den Büchereien erkunden wir das Echokammern, soziale Blasen und Meinungsbildung im Internet. Für alle Altersgruppen bei freiem Eintritt! Anmeldung unter: alexander.bayer@wien.gv.at

Im Schuppen des Schrebergartens höre ich ein aufgeregtes Summen. Es kommt aus dem Spalt zwischen Dach und Außenwand und mein erster Verdacht ist natürlich: Wespennest! Spannender Weise ist es nur bei Sonnenschein wirklich gut zu hören – wegen der Arbeitstemperatur der geflügleten Insekten.

Bei einer akustischen Erforschung des Gebrummes entdecke ich, dass es sich um Hummeln handelt – also allgemeine Entspannung bis in die Fußsohlen hinunter. Das Foto vom Hummelnest, auf dem sogar der Schatten einer Bewohnerin zu sehen ist, hat aber eine schlechtere Qualität als die meisten Ufo-Sichtungen…

In dieser Folge der Sendung zum Zuhören lauschen wir unsichtbaren Klängen.

Die Leidenschaft der Gehörschnecke ist ja die Musik. Oder eigentlich: das Musikalische – die Musik, die im Moment entestht, wenn sich die Geräusche und Klänge vermischen oder geschickt vermischt werden. Und deswegen gehen wir wieder einmal in den Darkroom des Café Max in Wien Hernals, wo am 13.12.2021 Alexander Yannilos, Susanna Gartmayer und Lukas Aichinger experimentieren, improvisieren und unsichtbare Klanggemälde malen.

Der digilog an den Büchereien Wien geht weiter! In kreativen methodischen Übungen erforschen wir die Wirkungsweisen der digitalen Welt und laden zum Dialog darüber ein. Diesmal sogar mit prominenter Folgeveranstaltung …

In der Mitte der Donau zwischen Bad Deutsch-Altenburg und Stopfenreuth treibt eine Boje im Wasser, die Fahrrinnen für die Schiffe markierend. Egentlich strömt hier der Fluß lautlos in Richtung Meer. Nur dort, wo er auf die Boje trifft, wirft das Wasser mit lautem Getöse schaumige Wellen –  wie der ständige Fluss und Wandel des Lebens, der laut und reißend wird, wenn wir uns ihm entgegen stellen. Ein wahrlich poetisches Rauschen!

Zusammen mit zwei Kolleginnen habe ich über das letzte Jahr die Initiative für Meinungsbildung und politische Aktivierung ins Leben gerufen. Und seit Anfang April sind nun drei unserer Workshops im Rahmen des Programmes Extremismusprävention des OeAD für Schulen in ganz Österreich gratis buchbar! Hier geht es zur Homepage und zum Programm von IMpakt.

In dieser Ausgabe der Sendung zum Zuhören lauschen wir dem Wechsel der Jahreszeiten.

Seit 2019 sammelt die Gehörschnecke im Sound-Kalender monatlich Geräusche, die ihr über die Spur rattern, knurren, klingeln, zischen, gluckern, säuseln oder sich sonst irgendwie akustisch ausdrücken. In dieser Sendung blättern wir im Geräusch-Tagebuch des Jahres 2021 und lauschen dabei nicht nur der Vielfalt der klingenden Sphäre, sondern auch ihrem Wandel über das Sonnen-Jahr.

In meinem Innenhof steht ein ausgewachsener Lebensbaum, bei uns besser bekannt unter dem Gattungsnamen thuja. Seit meinem Einzug habe ich ein zweigespatlenes Verhältnis zu ihm, da seine Nadeln nicht nur im Wind kein Geräusch machen, sondern er obendrein auch immergrün ist und mir mittlerweile in den Wintermonaten schon ab 11Uhr in der Sonne steht.
In Zeiten des vermehrten Homeoffice ist mir aber aufgefallen, dass jedes Jahr im März eine Bande Grünfinken den Baum aufsucht, um von seinen unscheinbaren Nüssen zu naschen und dabei grünfinkisch zu zwitschern. Das macht ihn mir immer sympathischer …

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