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Bei einem Besuch im Naturhistorischen Museum bin ich im zweiten Stock an einem wunderbaren Schaukasten vorbeigestolpert. Ausgestellt sind darin (in stilsicher verstaubter Manier) die Hörorgane verschiedener heimischer Singvögel – neben der Marienkäfersammlung auf jeden Fall einer der Höhepunkte des Museums. Zu finden ist der Schaukasten im zweiten Stock irgendwo zwischen den Einzellern und den Insekten. Die passende Literatur zum Thema findet sich hier. Fotos: Josef M. Winkler        

Im Haus meiner Eltern hängt ein Windspiel aus grün-durchsichtigen Steinplättechen (oder gute gemachten Imitaten). Ich habe es in meiner Schulzeit einmal auf irgendeinem Weihnachtsmarkt als Geschenk gekauft, und meine Mutter hat es nun im Badezimmer vor dem Spiegel an die Decke gehängt. Allerdings so niedrig, dass ich aufgrund meiner Körpergröße immer daran stoße, wenn ich mir die Zähne putze. Meine Mutter meinte beim letzten Mal, dass sie and diesem Geräusch hören könne, wenn ich gerade bei ihnen zu Besuch sei.

Ein Kollege von mir trägt Höregräte, die es ihm ermöglichen, auch höhere Frequenzen wahrzunehmen. Das hilft ihm vor allem, menschliche Sprache, die sich in einem Frequenzbereich zwischen 125 und 8000Hz bewegt, besser zu verstehen. “Das Hören trennt von den Menschen”, heißt es in der Hörakustik. Und so helfen die kleinen Gefährten ca. 400.000 Hörgeräteträgerinnen, an Gesprächen und sozialen Interaktionen teilzunehmen, in denen das Hören und Verstehen eine zentrale Rolle spielen. Nebenbei haben sie auch einen Einschalt-Sound und machen Feedbackgeräusche, wenn man z.B. sie aneinander hält oder die Ohrmuschel mit der Hand oder dem Handy abdeckt.   Hompage des Österreichischen Schwerhörigenbundes OÖNachrichten : Hörgeräte: Das Geschäft mit dem Tabu

Im stetig wachsenden Blätterrauschen haben sich ein paar neue Foliferen eingefunden.

Die neue Ausgabe der Gehörschnecke ist da! Es fiept und rauschend plätschert. Zu hören hier.

Auf dem Schafberg zwischen Mond- und Wolfgangssee belausche ich eine Dohle, die sich hinter einem Felsen versteckt. Symbolfoto

Auf einer Wiese neben dem Gasthaus Sophienalpe im Wienerwald stehen, meines Wissens schon ewig, Metallschaukeln, in Regenbogenfarben lackiert und mit leichten Rostspuren. Ich habe mich nie getraut, darauf zu schaukeln, aus Angst, sie könnten auseinanderfallen. Im Herbst 2019 war es dann endlich so weit und ich merkte, dass sie nicht nur wunderbar schwingen, sondern dabei auch noch erfreuliche Quietschgeräusche von sich geben.   Das Foto wurde freundlicherweise von Herr und Frau Wanderlich zur Verfügung gestellt. Zu hören ist die gelbe Schaukel. Am besten selbst ausprobieren!  

Die neue Sendung ist da! Wir lauschen dem Sommer nach. Hach… hier

Auf dem Weg in ein albanisches Alpendorf: In einem schattigen Wäldchen überlagert sich das Zirpen der Zikaden zum hypnotischen Klang einer Schamanenrassel. Illustration: Myriam Parth

Nach der Landeshauptstadt ist die Gehörschnecke ab nächsten Dienstag auch in Kirchdorf an der Krems und Umgebung zu hören – auf Radio B138!

10/29