In dieser Sendung hören wir, wie Menschen Gesichter bekommen.

Bei einem Besuch der Hauptbücherei Wien tauchen wir ein in die Welt der Erzählcafés. Eine bunte Runde erzählt sich dort unter der Moderation von Gert Dressel Geschichten aus dem eigenen Leben. Dabei erfahren wir einiges über das Inspirierende und Verbindende beim Zuhören, den Drang zu erzählen und die Faszination für Geschichten.

Die Zeiten ändern sich und so auch das Soundscape, die akustische Landschaft, die uns umgibt. Manches verschwindet, manches kommt hinzu, manches fehlt einem, an manches muss man sich gewöhnen. Zu letzter Kategorie gehört ein neuer Sound des Sommers, der sicher schon manche von der Krimilektüre oder dem Schläfchen am Wasser hochfahren hat lassen: das explosive Pfeifen, wenn ein SUP-Board sein Leben aushaucht.

Auf einer Radreise entlang der slowenisch-italienischen Grenze landen wir in Gorizia auf wundersame Weise in einem Campingbus am Ufer des Isonzo, wo wir die Nacht verbringen und dem Rhythums zu lauschen, den die Regentropfen auf das Busdach klopfen.

Die ersten Workshops zum Thema Meinungsbildung sind durch die Schulen gegangen … und obwohl ich kein Lehrer bin, muss ich dann trotzdem auf die Lehrer-Toilette.

Fazit:
>> nur weil etwas nicht stimmt, ist es noch lange keine Meinung :0
>> wenn der Vater eines Schülers meint, das letzte, was Pubertierende brauchen, sei Input zum Thema Meinungsfreiheit und Meinungsbildung, dann weißt du, dass du am richtigen Ort bist 😉
https://www.impakt.at/

In dieser Sendung hören wir neue Harmonien in alten Dissonanzen.

Die Gehörschnecke begab sich zum nun schon sechsten Male am 25.April 2022 in den Darkroom – die Konzertreihe im Dunkeln des Kulturvereins shizzle.
Im finsteren Kulturcafé Max hören wir improvisierte Musik, die knistert, knarzt, dröhnt und wummert in diabolischen Akkorden, für die man in grauen Vorzeiten wohl noch auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden wäre. Dazu erzählen Christian Lillinger und das Trio kit-cut (Thomas Liesinger, Bernhard Hadriga und Lan Sticker) von differenziertem Hören, Antizipation und Körpersprache in der Improvisation – und natürlich dem Dunkel, in dem die Musiker und das Publikum im Darkroom tappen.

Links:

Christian Lillinger

knh-Darkroom

Am 20.Juni findet von 16:00-17:30 die dritte Ausgabe des digilogs in der Hauptbücherei Wien statt. Zusammen mit Alex Bayer von den Büchereien erkunden wir das Echokammern, soziale Blasen und Meinungsbildung im Internet. Für alle Altersgruppen bei freiem Eintritt! Anmeldung unter: alexander.bayer@wien.gv.at

Im Schuppen des Schrebergartens höre ich ein aufgeregtes Summen. Es kommt aus dem Spalt zwischen Dach und Außenwand und mein erster Verdacht ist natürlich: Wespennest! Spannender Weise ist es nur bei Sonnenschein wirklich gut zu hören – wegen der Arbeitstemperatur der geflügleten Insekten.

Bei einer akustischen Erforschung des Gebrummes entdecke ich, dass es sich um Hummeln handelt – also allgemeine Entspannung bis in die Fußsohlen hinunter. Das Foto vom Hummelnest, auf dem sogar der Schatten einer Bewohnerin zu sehen ist, hat aber eine schlechtere Qualität als die meisten Ufo-Sichtungen…

In dieser Folge der Sendung zum Zuhören lauschen wir unsichtbaren Klängen.

Die Leidenschaft der Gehörschnecke ist ja die Musik. Oder eigentlich: das Musikalische – die Musik, die im Moment entestht, wenn sich die Geräusche und Klänge vermischen oder geschickt vermischt werden. Und deswegen gehen wir wieder einmal in den Darkroom des Café Max in Wien Hernals, wo am 13.12.2021 Alexander Yannilos, Susanna Gartmayer und Lukas Aichinger experimentieren, improvisieren und unsichtbare Klanggemälde malen.

Der digilog an den Büchereien Wien geht weiter! In kreativen methodischen Übungen erforschen wir die Wirkungsweisen der digitalen Welt und laden zum Dialog darüber ein. Diesmal sogar mit prominenter Folgeveranstaltung …

In der Mitte der Donau zwischen Bad Deutsch-Altenburg und Stopfenreuth treibt eine Boje im Wasser, die Fahrrinnen für die Schiffe markierend. Egentlich strömt hier der Fluß lautlos in Richtung Meer. Nur dort, wo er auf die Boje trifft, wirft das Wasser mit lautem Getöse schaumige Wellen –  wie der ständige Fluss und Wandel des Lebens, der laut und reißend wird, wenn wir uns ihm entgegen stellen. Ein wahrlich poetisches Rauschen!

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