In dieser Ausgabe der Gehörschnecke hören wir an vielen Stellen gar nichts, oder zumindest sehr wenig. Es geht nämlich um die Stille. Zu hören (und auch nicht) hier.

Wieder einmmal hat es die Neonröhre in die Reihe der Monatsgeräusche geschafft: Der klimpernde Klang beim Einschalten ist etwas, das den neuen Leuchtkörpern eindeutig fehlt. Der Soundkalender 2020 wird jedes Monat um einen Klang erweitert. Eine Übersicht dazu gibt es hier.  

In dieser Folge der Gehörschnecke üben wir uns im Lauschen und begegnen einem späten Wintereinbruch. Zu hören hier.

Zur humanen Beseitigung des Wühlmausproblems in ihrem Garten haben sich meine Eltern gegen die tödliche Selbstschussfalle entschieden. Seitdem durchsetzt ein neues Geräusch im 10-Sekundentakt die wunderbare Aussicht.

Die neue Ausgabe der endlosen Serie ist da! In dieser Folge hupt und knattert es, es quietscht die Straßenbahn und es tickt die Stadt im Takt des Lebens. Zu hören hier.

Ein neues Jahr, ein neuer Klangkalender … Passend zur kalten Jahreszeit gibt es wärmendes Feuerknistern und Kaminrauschen aus dem Kachelofen im Haus meiner Eltern. In dieser 15-minütigen Aufnahme kann man hören, wie sich die Feuergeräusche verändern vom ersten Flackern über das vielfältige Knacksen des sich entzündenden Buchenholzes hin zum tiefen Sausen der Glut. Durchsetzt wird das Ganzen vom gelegentlichen Klappern der Ofentür und dem Knacken der sich ausdehnenden Kochplatte.

In dieser Ausgabe der Gehörschnecke geht es heiß zu. Passend zur unwirtlichen Kälte grauer Jännertage gibt es Kaminfeuerklänge im Director’s Cut. Es knistert und knackst das Buchenholz. hier.

In der aktuellen Ausgabe der Gehörschnecke hören wir ein bisschen weniger als sonst. Sie handelt nämlich von der Gehörlosig- und Schwerhörigkeit. Zu hören hier.

Bei einem Besuch im Naturhistorischen Museum bin ich im zweiten Stock an einem wunderbaren Schaukasten vorbeigestolpert. Ausgestellt sind darin (in stilsicher verstaubter Manier) die Hörorgane verschiedener heimischer Singvögel – neben der Marienkäfersammlung auf jeden Fall einer der Höhepunkte des Museums. Zu finden ist der Schaukasten im zweiten Stock irgendwo zwischen den Einzellern und den Insekten. Die passende Literatur zum Thema findet sich hier. Fotos: Josef M. Winkler    

Im Haus meiner Eltern hängt ein Windspiel aus grün-durchsichtigen Edelsteinplättchen (oder gut gemachten Imitaten). Ich habe es in meiner Schulzeit einmal auf irgendeinem Weihnachtsmarkt als Geschenk gekauft, und meine Mutter hat es nun im Badezimmer vor dem Spiegel an die Decke gehängt. Allerdings so niedrig, dass ich aufgrund meiner Körpergröße immer daran stoße, wenn ich mir die Zähne putze. Meine Mutter meinte beim letzten Mal, dass sie and diesem Geräusch hören könne, wenn ich gerade bei ihnen zu Besuch sei.

20/47